theater im e.novum e.V. 2017-05-24T13:01:48+00:00

Project Description

THEATER IM E.NOVUM

Theater

LOCATION
theater im e.novum

DATUM
26. August 2017

UHRZEIT
16.00 – 0.00 Uhr

Rotkäppchen
ab 4 Jahren

Dass man sich stets in Acht nehmen muss und Fremden nicht zu vertrauensvoll entgegentreten darf, weiß heute jedes Kind. Auch, weil fast jedes Kind die Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf kennt. Heute existieren unzählige Varianten des Märchens. Die bekannteste ist die der Gebrüder Grimm aus dem Jahr 1812.

„Es war einmal ein süßes Mädchen, das mit seiner Mutter auf dem Dorf lebte. Seine Großmutter schenkte ihm ein rotes Käppchen, das ihm so gut stand, dass es nichts anderes mehr tragen wollte. So nannte jeder das Mädchen Rotkäppchen. Eines Tages sagte ihm seine Mutter: „Rotkäppchen, hier ist ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein. Bring das der Großmutter hinaus. Sie ist krank und schwach, sie wird sich daran erfrischen. Wenn du hinaus kommst, geh sittsam und lauf nicht vom Weg ab. Sonst fällst du und zerbrichst die Flasche und die arme Großmutter hat nichts.“ Rotkäppchen nickte und machte sich auf den Weg. Im Wald traf sie auf den großen bösen Wolf…“

16.30 – 16.50 Uhr
17.00 – 17.20 Uhr
17.30 – 17.50 Uhr

Die besseren Wälder – szenische Lesung
ab 14 Jahren
Von Martin Baltscheit

Ferdinand ist ein Wolf, der bei den Schafen aufwächst. Was ist er also? Ein Wolf im Schafspelz, ein Schaf mit Wolfsfell?
Er springt über Zäune, das tun Schafe nicht. Es ist nicht richtig. Und das war schon immer so. Er singt schöner als alle anderen das „Schafe Maria“. So ist es richtig, das hat Tradition!
Wer also ist Ferdinand?
Als seine Freundin tot aufgefunden wird, gerät er unter Verdacht. Ein Wolf ist und bleibt ein Wolf. Das Töten liegt ihm im Blut, das weiß man doch. Das war schon immer so. Ferdinand flieht. Er flieht zu den Wölfen. Er will einer von ihnen werden. Aber die klugen Wölfe wollen verdammt gerne ‚Schafe‘ sein: warme Heizdecken, schicke Kleider, Krankenversicherung… Dass ihr Leben hart ist, machen sie zur Tugend, zur Tradition. So ist es halt.
Eine Gans, die behauptet, ein Fuchs zu sein; und ein Bär, der eine Biene ist: In der Selbstverständlichkeit, mit der sie sind, wer sie sein wollen, bleiben sie die wahrhaft Vernunftbegabten in Martin Baltscheits Stück.

„Es kommt doch nicht darauf an, wo du herkommst. Es kommt darauf an wohin du gehst und mit wem.“ Mit diesem Satz am Ende des Stücks gibt Baltscheit einen wichtigen Impuls für jeden Heranwachsenden. Man kann ihn aber auch als einen brandaktuellen Kommentar zur Debatte um Zuwanderung und Integration in Deutschland und Europa lesen.
Mit grafischer Plastizität und dramatischem Gespür hat Baltscheit eine Entwicklungsgeschichte mit vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten geschrieben. Gekonnt kleidet der Autor Fragen nach dem ‚wir hier drinnen, ihr da draußen‘ in eine Tierparabel und würzt das Ganze mit seinem scharfen, ernsthaften Humor.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis 2010.

18.00 – 18.20 Uhr
18.30 – 18.50 Uhr

18.50 – 19.30 Uhr PAUSE

Der Revisor
Von Nikolai Gogol

 „Meine Damen und Herren, ich habe Sie hergebeten, um Ihnen eine höchst unerfreuliche Mitteilung zu machen: zu uns kommt ein Revisor.“

Die Nachricht, dass ein Revisor inkognito in die Stadt gekommen ist, versetzt den Bürgermeister einer russischen Kleinstadt in helle Aufregung. Alle lassen sich hier schmieren, bestechen, fälschen Bücher und Bilanzen. In Wahrheit handelt es sich bei der angekommenen Person jedoch um einen mittellosen reisenden Beamten aus Petersburg namens Chlestakow, der das Angebot, ihn für einen Revisor zu halten, gerne annimmt und die Gunst der Stunde für sich zu nutzen weiß. Im Versuch, die eigene Haut zu retten, ist den Lokalgrößen nichts heilig: Es wird bestochen, verleumdet, angeschwärzt. Es wird gekrochen, gebuhlt, geschmiert.  Die Honoratioren der Stadt drängen dem vermeintlichen Revisor Geld auf, der Bürgermeister benutzt sogar seine Frau und seine Tochter, um sich den vermeintlichen Revisor gefügig zu machen. Die Verstrickungen und Korruptionsversuche nehmen überhand, das Spiel wird gefährlich. Die einen schwelgen in Vorfreude auf eine Petersburger Karriere, der Aufschneider Chlestakow hingegen bereitet seine Abreise vor. Da bringt der Postmeister einen aufgebrochenen Brief, in dem Chlestakow seine Erlebnisse in dem Provinzstädtchen schildert: Die im Brief als Dummköpfe beschriebenen Dummköpfe lesen sich gegenseitig ihre Porträts vor – da wird die Ankunft eines Revisors gemeldet…

Das Stück, 1835 geschrieben, ist die erste bedeutende russische Komödie, spielt natürlich dort, in der Provinz, und vor langer, langer Zeit. Doch manche Stücke büßen nichts von ihrer Aktualität ein …

21.00 – 21.20 Uhr
21.30 – 21.50 Uhr
22.00 – 22.20 Uhr
23.00 – 23.20 Uhr

LOCATION

theater im e.novum

Das theater im e.novum e.V. hat seine Räumlichkeiten im Gründungszentrum e.novum am Munstermannskamp und besteht seit 2000. Das Ziel des Theaters und seiner Theaterschule ist die Verwirklichung eines jungen, kreativen Theaters, in dem das physische Spiel des Schauspielers gegenwärtig ist.
Das Theater arbeitet hauptsächlich theaterpädagogisch und bietet neben Gastspielen für Kinder und Erwachsene jährlich 6 bis 7 Eigenproduktionen, die Kindermärchen und Kinderklassiker in der Weihnachtszeit, Jugendstücke, anspruchsvolle Komödien, aber auch „Kritisches“ und „Unbequemes“, Improvisationstheater und selbst entwickelte Theaterstücke zeigen. Das Gastspielprogramm bietet professionelles Kindertheater, Kabarett, Comedy, Schauspiel, Improvisationstheater und Musikabende.

Munstermannskamp 1, 21335 Lüneburg
www.theater-enovum-lueneburg.de

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